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Coolink SWiF2-1201 & SWiF2-120P  Druckbare Version Druckbare Version mit Kommentaren  

Geschrieben von Chris am 17.11.2009 13:23:29  (1838 * gelesen)

Coolink wurde 1996 gegründet und hat sich im Bereich Kühllösungen bereits einen Namen gemacht. Wir haben nun den Coolink SWiF2-1201 und SWiF2-120P bei uns im Test. Ob Coolink seine Gute Kühlleistung auch bei diesen Modellen fortsetzen kann? Das wollen wir nun in diesem Test klären.



Lieferumfang
Coolink liefert die Lüfter in einer typisch weiß/lila gehaltenen Verpackung aus. Im Lieferumfang beider Lüfter befinden sich sowohl Schwingungsdämpfer als auch Schrauben für die Befestigung. Beim SWiF2-120P liegt Weiters auch noch ein Y-Adapter für den Betrieb mehrerer PWM-gesteuerten Lüfter bei.  


Coolink SWiF2-1201 & SWiF2-120PCoolink SWiF2-1201 & SWiF2-120P


Verarbeitung
Bei der Verarbeitung gibt es keine Kritikpunkte. Die Lüfter wirken sehr gut Verarbeitet und es sind keine Mängel zu sehen. Selbst die Kabelummantelung was gerne vergessen wird ist hier sehr gut verarbeitet.


Erster Eindruck
Was gleich einmal zum Anfang auffällt, ist das Design und die große Anzahl der Lüfter Blätter. Insgesamt 11 sind es am Stück. Dieses Design soll ein deutlich besseres Airflow/Noise-Verhältnis erreichen als dies bei anderen Lüftern der Fall ist.


Coolink SWiF2-1201 & SWiF2-120PCoolink SWiF2-1201 & SWiF2-120PCoolink SWiF2-1201 & SWiF2-120P


Kühlleistung & Lautstärke
Da der SwiF2-120P auch als CPU Lüfter verwendet werden kann, haben wir den Test in 2 Kategorien unterteilt. Einmal Speziell für den SWiF2-120P einen CPU-Kühlertest und für bei Lüfter einen Gehäuselüfter Test. Wir beginnen mit dem CPU-Kühlertest.
Wir haben für den Test den Lüfter des in unserem Testsystem verbauten Noiseblocker TwinTec Coller ausgetauscht. In diesem Test wird die maximal erzeugte Temperatur als Messergebniss herangezogen. Zu diesem Zweck wird der PC jeweils eine halbe Stunde mit dem Testprogramm Prime95 belastet um eine maximale Hitzeentwicklung zu produzieren. Damit der PC nicht überhitzt kommt in unserem Testgehäuse, das ebenfalls von Xigmatek stammende Midgard Case, sowohl eine 120 mm Front als auch ein Rückseitenlüfter zum Einsatz. Unser Testsystem besteht daher  aus folgenden Komponenten:


 


  • AMD Phenom II 955BE @ 3,2 GHz
  • Gigabyte MA770T-UD3P
  • 3 GB DDR3-1066 OCZ
  • Sapphire Radeon HD4890
  • Xigmatek Midgard Windows Tower
  • 1x Front 120mm-Lüher
  • 1x Rückseiten 120mm-Lüfter

 


Alle Tests wurden bei einer konstanten Raumtemperatur von 23 Grad Celsius durchgeführt. Der OEM-Kühler ist zwar für die Leistung des Prozessors ausgelegt. Allerdings hat er auch keine Reserven mehr. So erreichte der OEM-Kühler eine Temperatur von 54 Grad. Im Vergleich nach dem Austausch des TwinTec Kühlers durch den Coolink SWiF2-120P konnten wir die Temperatur auf ebenfalls 47 Grad senken. Genauso wie mit dem TwinTec Cooler.


 


CPU Temperatur Last



Original Kühler
54
Noiseblocker TwinTec Cooler
47
Noiseblocker TwinTec Cooler (mit SWIF2-120P)
47


 


Gehäusetest
In diesem Test wollen wir nun überprüfen wie gut die Leistung bei der Kühlung von einem Gehäuse ist. Hierzu wird der Computer mit 3DMark06 20 min lang voll belastet um eine maximale Temperaturentwicklung im Gehäuse zu haben. Als Messergebniss wird immer der Durchschnittswert aus insgesamt 7 Messergebnissen herangezogen. In diesem Test kommt ein anders Testsystem zum Einsatz als beim CPU Kühlertest. Dieses Testsystem besteht aus


  • AMD Athlon 64X2 6000+@ 3,1 GHz
  • GigabSI K9N Neo
  • 3 GB DDR2-800 GEIL
  • Gigabyte GeForce 9600GT
  • Standard-Gehäuse
  • 1x Front 120mm-Lüher
  • 1x Rückseiten 90mm-Lüfter
  • 1x 90mm Seitenlüfter
  • 1x 120mm Seitenlüfter

Als erstes haben wir den Computer in der Standard Konfiguration durch den Testlauf gejagt. Hier wurde eine Temperatur von durchschnittlichen 49 Grad erreicht. Im nächsten Test wurde der Front 120 mm durch den SWiF2-1201 ersetzt. Hier wurde eine durchschnittliche Temperatur von 48,7 Grad erreicht. Vor allem die Festplatte hat von dem Lüfter wechsel profitiert. Die Festplatte blieb um 3 Grad kühler. Nach dem SWiF2-1201 ist nun der SWiF2-120P an der Reihe. Dieser hat im CPU-Kühlertest schon mal punkten können. Hier allerdings nicht mehr so gut. Zwar hat er einen deutlich höheren Luftdurchsatz als der SWiF2-1201. Er ist aber auch um etliches lauter und verringer die Temperatur nicht wesentlich. Hier wurde eine Temperatur von 48,8 Grad erreicht. Zum Schluss wollen wir nun beide Lüfter in einem Gehäuse im Einsatz testen. Dazu bleibt der SWiF2-120P auf der Frontseite installiert und der 120mm Seitenlüfter wird gegen den SWIF2-1201 ausgewechselt. Das Ergebnis ist eine Temperatur von 48,8 Grad.


 


Durchschnittliche Gehäusetemperatur



Original
49
Coolink SWiF2-120P
48,8
Coolink SWiF2-1201 
48,7
Coolink SWiF2-120P & SWiF2-1201
48,8


 


Das Ergebnis ist obwohl die Messergebniss jetzt nicht umwerfend aussehen trotzdem sehr gut. Auf Grund dessen, dass der PC von der Leistung und Temperaturentwicklung nahezu an seine Grenzen getrieben worden ist, ist hier trotzdem eine Reduzierung der Temperatur gelungen. Das schafft nicht jeder Gehäuse Lüfter.


Coolink SWiF2-1201 & SWiF2-120PCoolink SWiF2-1201 & SWiF2-120PCoolink SWiF2-1201 & SWiF2-120P


Lautstärke
Neben einer guten Lautstärke kommt es bei einem Lüfter natürlich auch auf die Lautstärke an. Hier kann vor allem der SWiF-1201 überzeugen. Neben einer sehr guten Leistung hat der SWiF2-1201 auch eine ausserst geringe Lautstärke. Im Betrieb ist er sehr leise und wird fast nicht wahrgenommen. Ähnlich auch der SWiF2-120. Dies allerdings nur wenn er über die PWM Steuerung Temperaturgesteuert wird und nur bei 50% Leistung ist. Wird der Lüfter allerdings ganz normal angeschlossen und er dreht mit der vollen Drehzahl ist zwar wie oben zu sehen die Leistung sehr gut, die Lautstärke allerdings jenseits von Gut und Böse. Der SWiF2-120P fällt dann schon extrem störend und unangenehm auf.


 


Lautstärke



Noiseblocker XK1

Coolink SWiF2-1201

Noctua NF-S12-FLX

Noiseblocker XK2

Coolink SWiF2-120P (mit PMW-Steuerung)

Noiseblocker M12P

Coolink SWiF2-120P (ohne PMW-Steuerung)



 


Fazit
Besonders der Coolink SWiF2-1201 ist auf jeden Fall einen Kauf wert. Hier trifft Lautstärke und gute Leistung aufeinander. Anders hingegen beim Coolink SWif2-120P. Hier ist vor allem bei einem Betrieb ohne der PWM-Steuerung  die Lautstärke der Knackpunkt. Zwar ist bei voller Drehzahl die Kühlleistung nicht ausser Acht zu lassen aber die Lautstärke ist hier definitiv zu laut. Mit der PWM-Steuerung ist er allerdings auch wieder sehr leise und eignet er sich besonders hervorragend als Lüfter bei CPU-Kühlern.


 


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