NZXT Beta Evo
Geschrieben von Chris am 04.01.2010 07:21:04 (1479 * gelesen)
NZXT ist bekannt für seine Gehäuse. Wir haben uns nun eines seiner neuesten Sprösslinge das NZXT Beta Evo Case ins Testlabor geholt. Ob das Gehäuse auch in der Praxis so gut ist wie es heißt lesen Sie in diesem Artikel.
Bevor wir aber mit dem Test beginnen möchten wir uns noch bei unserem Sponsor CaseKing für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.
Lieferumfang:
NZXT legt neben diversen Schrauben für die Befestigung der Komponenten noch eine mehrsprachige Kurzanleitung und Befestigungsvorrichtungen für CD-Rom und Festplatten bei.



Das Gehäuse von Aussen
Das Gehäuse wirkt massiv und wird in einem typischen schwarz ausgeliefert. Gleich am Anfang fällt die massive Kühlmöglichkeit auf. So bietet das Gehäuse an der Front einen 120mm Lüfter welcher bereits vorinstalliert ist. Weiters kann man auf der rechten Seite zwei 120mm Lüfter verbauen und oben ist sogar eine Montage von zwei140mm Lüfter möglich. Auf der Rückseite ist ebenfalls ein 120mm Lüfter vorinstalliert. Was noch positiv auffällt, ist die Tatsache, dass NZXT die Frontanschlüsse nicht auf der Vorderseite sondern auf der Oberseite verbaut hat. So wirkt die Front durchgehend sehr edel. Die Rückseite bietet beim genauen betrachten auch noch eine kleine Überraschung. So sind die Slotblenden für die Erweiterungskarten nicht durchgehend aus Metall sondern bestehen aus einem Drahtgittermodell. Dies bewirkt wieder eine Optimierung der Lüftung.


Das Gehäuse von Innen:
Werfen wir nun einen Blick in das Gehäuse hinein. Rein optisch bietet das Gehäuse ausreichend Platz für diverse Zubehörteile. Doch dazu später mehr im Test. Das Gehäuse selber bietet Platz für 4 5,25 Zoll Laufwerke und 5 3,25 Zoll Laufwerke. Auch auffallend wirkt die Mainboard-Platte. Diese ist zwar nicht herausnehmbar, sitzt aber nicht dicht auf der zweiten Rückwand auf so dass dahinter kein Hitzestau bei der CPU entstehen kann. Auch sehr gut wirkt die Anordnung des Festplattenkäfigs.



Einbau
Doch nun zum Einbau. Beginnen wir beim Mainboard. Hier ist alles wie bei jedem anderen Gehäuse auch. Keine Komplikationen. Das Mainboard wird einfach mit der Rückseite vom Gehäuse verschraubt. Ebenfalls einfach gestaltet sich der Einbau von 5,25 Zoll Laufwerken. Diese einfach In den Schacht schieben und mit dem Clip fixieren. Anders wiederum ist der Einbau der Festplatten. Hier setzt NZXT auf Befestigungsschiene die direkt auf der Festplatte gesteckt und mit einer Schraube fixiert wird. Bei den Befestigungen von Grafikkarten und Erweiterungskarten bietet das Gehäuse die klassische Methode zu verschrauben. Für das Kabelmanagement bietet das Gehäuse hinter der Mainboard Platte noch genügend Spielraum um alle Kabel problemlos zu verstauen. Auch bei überlangen Grafikkarten kommt es zu keine Probleme. Das Gehäuse bietet hierfür genügend Platz. Zum Schluss noch das Netzteil. Auch hier ist kein Problem aufgetreten. Die Vorbohrungen sind optimal. Für die diversen umliegenden Kabel des Netzteiles bietet das Gehäuse auf der Rückseite der Mainboard Platte genügend Platz um diese darin zu verstecken.



Kühlung
Sehr effektiv gestaltet sich bei dem Gehäuse auch die Kühlmöglichkeiten. Das Gehäuse bietet auf der Rückseite Platz für einen 120 mm Lüfter (bereits ab Werk verbaut), auf der Vorderseite einen 120 mm Lüfter (bereits ab Werk verbaut). Auf der Oberseite kann man 2 Wahlweise 120 oder 140 mm Lüfter verbauen, auf der Seite ebenfalls zwei 120mm Lüfter. So konnten wir die durchschnittliche Temperatur im Gehäuse in unserem Test von 48 Grad auf 46 Grad senken. Durch die offene Bauweise wird die Kühlwirkung noch zusätzlich verstärkt.
Fazit
Hier hat NZXT einmal mehr bewiesen, dass seine Gehäuse in die Spitzenklasse gehören. Sehr gute Verarbeitung mit leichtem Einbau. Und mit knappen 55 Euro auch nicht zu teuer. Andere Gehäuse in dieser Preisklasse haben zum Teil etliche Verarbeitungsfehler und minderwertiges Zubehör. Nicht so beim BZXT Beta Evo. Dafür bekommt das Gehäuse von uns eine Kaufempfehlung.
Notiz Gehäuse bei CaseKingkaufen
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