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Xigmatek Midgard Geh?use im Test  Druckbare Version Druckbare Version mit Kommentaren  

Geschrieben von Chris am 23.07.2009 23:15:30  (2464 * gelesen)

Der Hersteller Xigmatek hat sich schon des Öfteren Namen aus der nordischen Mythologie bedient wenn es um die Bezeichnung seiner Produkte geht. Auch bei dem Erstversuch auf dem Gehäusemarkt. Midgard heißt der Kandidat der ins Rennen geht. Ein Gehäuse für knapp unter 70 Euro. Was das Gehäuse alles bietet werden wir in diesem Test klären. Bevor wir aber mit dem Test beginnen möchten wir uns noch bei unserem Sponsor CaseKing für die Bereitstellung des Testmusters bedanken.





Xigmatek hat im Lieferumfang alles beigepackt was man für die Inbetriebnahme des Gehäuses benötigt. Mit dabei ist ein Potentiometer der die Steuerung von bis zu 3 Lüfter übernehmen kann. Weiters ist ein Piezo-Lautsprecher und 2 Schlauchdurchführungen aus Gummi und insgesamt 3 Kabelklemmen aus Kunststoff dabei. Eine gedruckte Schnellanleitung ist ebenfalls mit dabei wobei man hier bei der Übersetzung auf Deutsch wohl etwas zu sehr gespart hat. Manche Teile bzw. Ausdrücke sind nach wie vor auf Englisch und dienen einen Anfänger in dem Bereich eher wenig. 

 


Das Gehäuse von Aussen

Bei der Wahl der Farbe setzt Xigmatek auf den Klassiker schwarz. Obwohl das Midgard Windows Gehäuse auf eine sehr offene Drahtgitterkonstruktion auf der Front- und Oberseite des Gehäuses setzt, bringt es ohne Netzteil knapp über 9 Kilo auf die Waage. Dies resultiert daraus, dass das Gehäuse, im Vergleich zu den meisten in dieser Preisklasse, aus Stahl gefertigt wird und somit auch eine entsprechende Stabilität aufweisen kann. Auf der Frontseite wurde hinter der Drahtgitterkonstruktion noch ein Staubschutz verbaut. Auf der Frontseite findet man einen Audio-Aus und Eingang sowie 2 USB 2.0 Schnittstellen und einen eSATA Anschluss. Auf der Unterseite des Gehäuses ist für das Netzteil ein Staubfilter montiert.




Das Gehäuse von Innen

Was uns Negativ aufgefallen ist, ist das sich die Seitenabdeckung des Gehäuses sehr schwer öffnen lässt. Hier könnte Xigmatek noch ein bisschen Nachbessern. Betrachten wir das Gehäuse nun von Innen. Hier hat ist sehr viel Spielraum vorhanden. Das Gehäuse bietet hier Platz  für 5x 5,25 Zoll Laufwerke, wobei der unterste Slot der 5,25 Zoll Reihe auch für ein 3,5 Zoll Laufwerk verwendet werden kann. Hier liefert Xigmatek bereits eine entsprechende Adapterplatte bei. Auch für 3,5 Zoll Laufwerke ist hier viel Platz. Hier sind ebenfalls 5 Schächte verbaut. Im Midgard lassen sich sowohl ATX- als auch miniATX Mainbaords Problemlos verbauen.

Einbau

Doch nun zum Einbau. Beginnen wir beim Mainboard. Hier ist alles wie bei jedem anderen Gehäuse auch. Keine Komplikationen. Ein Mainboard Schlitten ist hier nicht vorhanden. Das war in dieser Preisklasse aber zu erwrten. Das Mainboard wird einfach mit der Rückseite vom Gehäuse verschraubt. Ebenfalls einfach gestaltet sich der Einbau von 5,25 Zoll Laufwerken. Diese einfach In den Schacht schieben und mit dem Clip fixieren. Anders wiederum ist der Einbau der Festplatten. Hier setzt Xigmatek auf eine Herausnehmbare Schiene auf die die Festplatte verschraubt wird. Diese schiene ist bereits bei den Bohrungen für die Schrauben mit Gummipuffer ausgestattet welche die Festplatten entkoppeln, dass diese die Schwingungen nicht auf das Gehäuse übertragen. Zum Einbau einfach die Festplatte mit der Schiene verschrauben und diese wieder ins Gehäuse einsetzten. Bei den Befestigungen von Grafikkarten und Erweiterungskarten bietet das Gehäuse Kunststoffclips zum Befestigen an. Diese haben uns allerdings in Keinerlei Hinsicht überzeigen können. Sowohl bei der Grafikkarte als auch bei der Soundkarte haben diese Kunststoffclips keinerlei Halt geboten. Sie haben den Karten einen zu großen Spielraum gelassen. Zum Glück bietet das Midgard Gehäuse als Alternative die Möglichkeit die Steckkarten auch ganz normal zu verschrauben.



 




Sehr effektiv gestalten sich bei dem Gehäuse auch die Kühlmöglichkeiten. Das Gehäuse bietet auf der Rückseite Platz für einen 120 mm Lüfter (bereits ab Werk verbaut), auf der Vorderseite einen 120 mm Lüfter (bereits ab Werk verbaut). Auf der Oberseite kann man Wahlweise 2 120 oder 140 mm Lüfter verbauen, auf der Seite ebenfalls 2 120 oder 140 mm Lüfter und am Boden vom Gehäuse ebenfalls wahrweise einen 120 oder 140 mm Lüfter. Mit dabei von Haus eine Regelung mit der man bis zu 3 Lüfter regeln kann.


Fazit

Für die Preisklasse ein durchaus akzeptables Gehäuse. Einzig bei der Montage mit den Kunststoffclips bei der Befestigung von Erweiterungskarten wurden wir in unserem Test enttäuscht. Ansonsten konnte das Gehäuse überzeugen. Für 69,90 Euro auf jeden Fall empfehlenswert.



Pro

Einfache Montage von Festplatte und DVD Laufwerken

Festplatten enkoppelt

Lüftersteuerung

Einfach Montage

Platz für viele Lüfter



Contra


Kunststoffclips haben entäuscht

Gehäuse lässt sich schwer öffnen.

Notiz Gehäuse jetzt bei CaseKing bestellen

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